Für die Seele der Alpen

Nur mehr 7 % Österreichs sind weitgehend naturbelassen

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,

zukunftsreich?

Die ersten Zeilen der österreichischen Bundeshymne feiern voller Stolz den landschaftlichen Reichtum der Alpenrepublik und preisen zwischen den Zeilen die Schönheit der Natur zwischen Böhmerwald und Bodensee. Dem salbungsvollen Hymnentext zum Trotz ist Österreich seit dem EU-Beitritt einem sich beschleunigenden Baurausch verfallen, der in der Geschichte des Landes seinesgleichen sucht. Nur noch sieben Prozent der Landesfläche gelten als naturbelassen und sind frei von baulicher Infrastruktur, Verkehr und Lärm. Tagtäglich wird in Österreich Boden in der Größe von 21 Fußballfeldern verbaut. Im europaweiten Vergleich ein trauriger Spitzenwert. Österreich verbaut sich nicht nur seine Zukunft, sondern beraubt sich auch seiner Seele.

Es besteht akuter politischer Handlungsbedarf, um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten! Unter anderem braucht es dringend verbindliche Grenzen für die großtechnische Erschließung der alpinen Landschaft und die Ausweisung weiterer Ruhe- und Schutzgebiete. Als lebensnotwendige Seelenschutzgebiete und Rückzugsräume für Erholung und Entspannung. Ein sparsamerer und achtsamerer Umgang mit Natur und Landschaft ist für die Erhaltung einer hohen Lebens- und Umweltqualität unumgänglich. Die Politik darf hier nicht mehr länger wegschauen!

Eine Allianz aus WWF, Alpenverein und Naturfreunde ruft mit der Petition „Für die Seele der Alpen“ die Politik zu einem effektiven Schutz der verbliebenen Naturräume und alpinen Landschaften auf. Wir schließen uns dieser Petition an und rufen zur Unterzeichnung und Weiterleitung auf!

Hier geht´s zur Petition:
https://www.seele-der-alpen.at